Sicherheitstechniken

Je nach Hobby oder Sport ist es üblich, gewisse Sicherheitsvorkehrungen zu treffen und Regeln zu beachten, um sich und andere vor ungewollten Folgen zu schützen. Vereinfacht gesagt: Wer mit offenem Feuer spielt, sollte auch einen Feuerlöscher oder Eimer Wasser bereitstellen.

Das gilt auch fürs Rollenspiel: Hier können beim gemeinsamen Erzählen Inhalte vorkommen, die belastend sind und z.B. Stress oder Angst auslösen oder unangenehme Erinnerungen wecken. Manchmal ist das gewollt und kann ausgekostet werden, manchmal ist es aber auch überwältigend und zerstört den Spielspaß. Das kann bei Gewaltdarstellungen passieren, aber auch in vermeintlich harmlosen Zusammenhängen: Beispielsweise mag eine Szene, in der ein Kind seinen Großvater umarmt, für jemanden am Spieltisch eine unerwartete Belastung sein, wenn der eigene Opa gerade im Krankenhaus liegt.

Sicherheitstechniken (safety tools) fürs Rollenspiel sind kleine Instrumente, die euch helfen, euren Spaß zu maximieren und euch gleichzeitig zu schützen. Sie sind kein Ersatz für rücksichtsvollen Umgang miteinander, aber sie sind eine sinnvolle Ergänzung. Wir empfehlen euch, solche Instrumente zu verwenden – insbesondere, wenn ihr mit Menschen spielt, die ihr kaum oder gar nicht kennt (z.B. auf einer Convention oder beim GRT). Es gibt verschiedene Techniken für unterschiedliche Zwecke (z.B. vor dem Spiel oder während des Spielens). Probiert einzelne Tools aus (nicht alle auf einmal) und findet das, was für euch richtig ist.

Nachfolgend einige Links, die verschiedene Sicherheitstechniken vorstellen:

Gratisrollenspieltag 2021 - PnPTings Safety Tool Panel