#GRT2019 – Rückblick Teil 5

Weiter geht es mit dem Rückblick auf den GRT2019. Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 4 sind bereits online.

Hamburg

Shadowelf war im Würfel & Zucker in Hamburg. Er spielte Midgard und D&D5. Besonders interessant fand er die X-Card:


Das interessanteste Gimmick fand ich hierbei die sogenannte Sicherheitskarte.  Hierbei handelt es sich um eine Notfall-Karte, bei der ein Spieler, wenn ihn ein Inhalt triggern sollte oder ihm das Spiel gerade zu schnell gehen sollte, auf den entsprechenden Bereich der Sicherheitskarte tippt. Dies gibt dem Spielleiter und den Mitspielern die Möglichkeit die aktuelle Situation besser einzuschätzen und entsprechend zu reagieren. Gerade für Runden nützlich, deren Mitglieder sich noch nicht so kennen, wie eben bei diesem Event.

Shadowelf

Nur der Tim war ebenfalls im Würfel & Zucker.


Hatten wir im letzten Jahr noch gut ca. 100 Personen, die sich über den ganzen Tag verteilt für den Gratisrollenspieltag und die angebotenen Runden interessiert haben, so waren es dieses Jahr deutlich weniger. Doch mit grob geschätzten 60 Leuten immer noch eine gute Zahl, wie ich finde. Unter ihnen waren natürlich viele bekannte Gesichter, aber auch ein paar Neulinge und Anfänger wollten in das Hobby reinschnuppern.

Das diesmal weniger Gäste da waren, hatte mit Sicherheit zwei Gründe: zum einen war am gleichen Tag in der Innenstadt die Große Demo gegen Artikel 13 und ich verstehe jeden, der lieber daran teilnimmt, als zu spielen, denn das Thema ist wirklich wichtig.

Des weiteren gab es dieses Jahr tatsächlich mehr Veranstaltungen zum GRT, was ich ebenfalls sehr begrüßenswert finde. Zu zeigen, dass das Hobby lebt ist wichtig. Besonders hervorheben möchte ich Die Loge eV, die in der Zentralbücherhalle war und dort natürlich auch zusätzlich noch ein ganz anderes Publikum erreichen kann. Zum Einen konnten sie in allen Bücherhallen der Stadt Hamburg Werbung machen und zum zweiten konnten sie Eltern anbieten ihre Kinder mit Spielen zu beschäftigen, während sie in Ruhe nach Büchern stöbern. Gerade letzteres ist meinen Informationen nach wohl auch sehr gut angenommen worden. Wenn nur jede Dritte oder Vierte davon Spaß am Rollenspielen gefunden hat, müssen wir uns auch weiterhin keine Sorgen um den Nachwuchs machen.
Insgesamt hatten wir bei der Planung darauf geachtet möglichst verschiedene Settings und Systeme anzubieten und nach und nach waren die Gruppen dann auch alle spielbereit:
– Brian vom Explorer’s Pack hat D&D 5 angeboten
Steam Tinkerer hat eine Gruppe Abenteurer nach Midgard geführt
Thorsten vom Erzählspiel-Zine hat stimmungsvolle Schummelabenteuer (das Dank eines Mini-Crowdfundings Teil des GRT-Paketes gewesen ist) gespielt
Santino ist zum Dritten Horizont von Coriolis gereist
Jörg hat seine Spieler*Innen in der Welt von Seelenfänger das Fürchten gelehrt
Matthias den Seinen die grauenhafte Welt von Call of Cthulhu gezeigt

Ich selbst habe einmal mehr eine Support-Runde für Symbaroum geleitet und anschließend das Nano-Game “Vor der Schlacht” von Lena Richter für 6 Spieler*Innen moderiert.

[…]

Nur der Tim

Koblenz

GRT-Moritz war im Zeitgeist. Man muss dazu wissen, dass er ein ganz fieser alter OSR-Opa ist, der wochenlang nicht schlafen kann, wenn er eine Runde geleitet hat, bei der nicht mindestens 66% der PCs verstorben sind. Erzählspiele sind für ihn Teufelswerk!

Und dann holt man ihn mit dem Schummelabenteuer ab!


Wir haben uns dann mit unserer kleinen Heldin todesmutig in die Feste des Verderbens gewagt, um den untoten Warlock aus dem Weg zu räumen. Dass der Auftrag von einem düsteren Typen mit Kapuze in einer ebenso düsteren Ecke einer Kneipe kam, muss ich wohl nicht extra erwähnen, dass aber eine immervolle Milchkanne, eine Draisine und ein augetrennter Rocksaum mit unserem schlussendlichen Erfolg zu tun haben, ist schon eher ungewöhnlich. Mindestens genau so ungewöhnlich endete auch das Abenteuer, aber was soll ich sagen? Fun was had! Ich werde das ganz sicher in Zukunft noch öfter spielen, wenn ich mal mit ein paar Leuten ein Stündchen verplem… äh… sinnvoll füllen muss! Großer Dank an alle MitspielerInnen!

Von der Seifenkiste herab

Glückwünsche an Tina, Moritz zu SOWAS zu überreden ist toll. Und dass er hinterher auch noch zugibt, Spaß gehabt zu haben… Respekt!

Hannover, Köln und Böblingen

How to be a Hero hat in Hannover und Köln Runden angeboten, und in Böblingen mitgespielt, als dort jemand das GRT-Abenteuer „Fallen World“ mit dem HTBAH-Regelwerk angeboten hat.

Leider war die Zeit etwas knapp, so dass der Ausgang der Fahrt ins All offen bleiben musste. Doch gleich am Abend meldete sich einer der Mitspieler bei uns mit großem Lob, wie viel Spaß er in Hannover hatte. Das freut uns sehr. „Von hentaiähnlichen Sexstellen bis zu rasanten Weltraumschlachten war alles dabei. Was will man mehr?“, fasst blackcat2447 den Abend zusammen.

How to be a Hero

Essen und die ganze Welt

Jezz berichtet über den GRT auf PNPNews.de. Sie selbst war in Essen dabei:

In Essen fand der GRT im eJE-Café statt, einem Jugendcafé in der Kopstadtpassage, und auch ich trieb mich dort rum. Da wir uns unseren Nachwuchs quasi selbst heranziehen, habe ich mich mit dem Regelwerk Hero Kids befasst und eine Runde angeboten. Dazu muss ich sagen, dass das Spiel zwar für Kinder von 4-10 Jahren gedacht ist, allerdings haben auch die Älteren Spaß daran. […]
Parallel zur Kinderunterhaltung lief eine Runde Pathfinder von Budda Panda, die eine gute Mischung aus Anfängern und Veteranen dabei hatte.
Ab dem Nachmittag wechselte das Publikum ein wenig und es kamen noch zwei weitere Runden zustande. Deodras bot eine Runde Splittermond Die Federn des Feiglings an und hatte damit einige Stunden zu tun. Am Nachbartisch gab es von FinarFate, ach nee Finarfin eine Runde Seelenfänger auf der Basis von Fate. Hier gesellten sich auch die Verantwortlichen des eJE-Cafés dazu.
Selbst die Jugendlichen, die nach acht noch kurz herein geschneit kamen und gar nicht wussten, dass der GRT im Haus stattfindet, bekamen von Pascal noch eine Mini-Einführung ins Rollenspiel. Zu dem Zeitpunkt machten sich Felix und Rike von Uhrwerk daran, ihren Stand abzubauen. Neben jeder Menge Splittermond, Coriolis und Mutant Jahr Null Artikeln konnte man sich auch mit Würfeln und anderen rollenspielrelevanten Kleinigkeiten eindecken.
Insgesamt kann ich sagen, dass der GRT gut angenommen wurde und beide Tische immer besetzt waren. Vor allem jedoch hat sich für die Essener Szene ein neuer Ort aufgetan, an dem gespielt werden darf, so viel vom Team des eJE zum Abschied. Auf jeden Fall hat der GRT 2020 da schonmal einen Platz sicher.

pnpnews.de
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