GRT2018 – Umfrage-Ergebnisse – Teil 4 – Bestellvorgang

Der nächste Teil der Umfrageauswertung befasst sich mit der Bestellung des GRT-Pakets bzw. der Pakete. Auf der einen Seite haben wir viel Lob bekommen, nicht nur hinsichtlich der hohen Qualität des Paketinhalts dieses Jahr, sondern auch für den früheren Versandtermin (etwas, das durch die letztjährige Umfrage bewirkt wurde!). Eigentlich hatten wir vorgehabt, noch etwas früher zu versenden, aber aus verschiedenen Gründen hat das nicht geklappt. Grundsätzlich haben wir das für 2019 aber weiterhin vor.

Es hatte sich schon sehr zeitnah herauskristallisiert, dass unser Bestellvorgang  icht der übersichtlichste war. Um am GRT teilzunehmen, müssen Ausrichter mehrere Schritte durchführen:

  1. Anmeldung auf der GRT-Seite, damit man bei uns im System erfasst ist und auf der Karte auftaucht.
  2. Gesonderte Bestellung des Pakets über Fischkrieg.
  3. Für Händler: Bestellung des Pakets bei Pegasus.

Das klingt erstmal recht klar. Allerdings könnte die Prozedur schlanker sein und es gab in einigen Fällen auch Unklarheiten und Probleme, auf die ich eingehen möchte. Wir wissen um diese Umstände und schauen derzeit, wie und ob wir etwas verändern können und wollen. Was jedoch klar ist: das GRT-Team möchte möglichst jeden Ausrichter mit mindestens einem Paket versorgen. Leider haben 13% der Umfrageteilnehmer zurückgemeldet, dass sie kein Paket bekommen haben. Ich werde versuchen, Gründe dafür zu formulieren.

In manchen Fällen wurde die Paketbestellung schlicht vergessen. Schritt 1 der Anmeldung hat man schon früh getätigt und der GRT gerät wieder in den Hintergrund, zumal das Paket auch erst im Januar bestellt werden konnte. Dazu kommt, dass wir recht schnell ausverkauft waren, sodass es für manche Locations dann bereits zu spät war (Zitat: „Wir haben zu spät angemeldet.“) In diesen Fällen hat Ralf noch versucht möglichst Bestellungen umzuschichten, manche sind allerdings leer ausgegangen.

Bei einigen Läden wurde deutlich, dass für sie die ganze Paketsache nicht so ganz klar war. Es kam vor, dass nur das Pegasus-Paket bestellt wurde. Manche Veranstalter dachten, dass beide Pakete identisch seien und somit nur eine Bestellung notwendig (Zitat: „Sehe grad, das es 2 unterschiedliche Pakete gab. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich beides bestellt.“) Andere waren nicht bereit für zwei Pakete zu bezahlen und beschränkten sich auf eines.

Wie eben erwähnt hatte Ralf noch mit Umschichtungen von Bestellungen versucht, möglichst jeder Location ein GRT-Paket zu ermöglichen, allerdings hat auch diese Maßnahme nicht gereicht und führte in einzelnen Fällen auch zu Unmut. Wir versuchen immer alles im Blick zu haben und können Kritik hier auch nachvollziehen. Ich weise jedoch auch nochmal darauf hin, dass wir vom GRT-Team die komplette Arbeit – ähnlich wie die Ausrichter vor Ort auch – ehrenamtlich erledigen und es daher schwierig ist, richtig professionelle Ansprüche zu erheben.

Damit lassen sich drei Problematiken identifizieren. Erstens waren schlicht zu wenig Pakete vorhanden, als dass alle GRT-Events ausreichend ausgestattet werden konnten. Hier wäre die Überlegung die Zahl der Pakete für 2019 zu erhöhen. Wir sind dabei das zu erörtern. Bedingung hierfür wäre natürlich, dass wir von den Spendern mehr Material zugesendet bekommen. Zweitens ist unser Anmelde- und Bestellprozess in manchen Fällen ein Hindernis (Zitat: „Es ist halt nervig, das wir uns 3x anmelden/bestellen mussten, GRT/Fischkrieg/Pegasus.“) Es wäre darüber nachzudenken, wie und ob wir das verschlanken können. Hierbei hängt viel davon ab, dass der Aufwand für uns und vor allem für Ralf (der die ganze Logistik an der Backe hat und alles komplett ehrenamtlich erledigt – man ihm dafür nicht genug danken!) überschaubar bleibt und auch was softwaretechnisch möglich ist. Drittens hat die Situation mit zwei bestellbaren Paketen in diesem Jahr den Prozess nochmal etwas verkompliziert. Hier werden wir mit Pegasus sprechen und schauen, ob wir da etwas vereinfachen können.

Die hohe Qualität des diesjährigen Paketes ist schon in Teil 3 der Umfrage-Auswertung deutlich geworden. Die Quantität, also wie oft Material im Paket enthalten war, war ebenfalls Gegenstand der Umfrage. Dabei wurde deutlich, dass bei der Hälfte der Veranstaltungen mindestens das stark nachgefragte Material schnell vergriffen war. Etwa ein Viertel der Teilnehmer berichtete dagegen, dass noch einiges übrig geblieben sei. Darüber freuten sich viele Ausrichter, da sie das Material gerne auf anderen (Vereins-)Veranstaltungen weiter verwenden wollen oder weiter im Laden ausgelegt lassen.

In der Umfrage sollten die Ausrichter den Paketbedarf selbst einschätzen. Aus den Ergebnissen ergibt sich, dass mit einer Zahl von 1-2 Paketen die Mehrheit der Veranstaltungen gut abgedeckt wäre. Einige Ausrichter, die ihre GRT-Events zu richtig großen Veranstaltungen aufgebaut haben, bräuchten jedoch deutlich mehr Inhalt, damit Kunden nicht wieder verärgert das Lokal verlassen. Hochgerechnet auf 100 Location deuten die Angaben in eine Richtung von ca. 200 notwendigen Paketen (statt bisher 150), für eine möglichst gute Versorgung.

Ich hoffe es ist deutlich geworden, dass wir Probleme im Auge haben und unser möglichstes tun, um Verbesserungen zu bewirken. Bei allen Vorbehalten für Machbarkeit sind Vorsätze für 2019 unter anderem:

  • etwas früherer Paketversand
  • mehr bestellbare Pakete, sodass einerseits jede Location mit min. 1 Paket versorgt wird und andererseits größere Events auch mehr Material bekommen können
  • dabei schauen, dass die Qualität des Paket erhalten bleibt
  • einfachere Anmeldung/Bestellung

 

 

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