Crowdfundings zum GRT – PiHalbe: Visitenkartenrollenspiele

Weiter geht’s mit Crowdfunding-Feedback, diesmal von Achim Zien, auch bekannt als PiHalbe. Er weist außerdem darauf hin, dass er ziemlich viele Details bei sich im Blog veröffentlicht hat, inlusive aller Abrechnungen.

 – Was war dein GRT-Projekt, das du über Crowdfunding finanziert hast?

Ich hatte zwei verwandte Projekte: Einmal das Falt-Visitenkarten-Rollenspiel “Rollenspiel, was ist das?” von mir selbst und einmal die Gewinner des Visitenkarten-Rollenspiel-Wettbewerbs, den ich organisiert hatte.

 – Wie sah deine Kalkulation aus? Welche Kostenpunkte gab es? Was hast du nicht eingerechnet? (Z.B. Lohn für eigene Arbeitszeit…?)

Druckkosten, Versand zu mir, Versand zum “GRT-Zentrum” habe ich berechnet und das kam gut hin. Keine überraschenden Kosten. Meine Arbeit habe ich nicht berechnet.

 – Welche Art von Crowdfunding hast du genutzt? (startnext, einfacher Aufruf über Forum oder Blog…)

Beide Male habe ich einen einfachen Blog-Aufruf gestartet. Die Mäzene haben mir das Geld per Überweisung oder PayPal im Voraus geschickt. Ich habe anschließend (ohne Verpflichtung) Belegexemplare der Spiele raus geschickt.

 – Gab es Dinge, mit denen du anfangs nicht gerechnet hast?

Nope. Lief alles nach Plan. Die Projekte waren schön klein und handlich.

 – Welche Vorbereitungen hattest du getroffen? Wieviel Vorarbeit war nötig, und wieviel Zeit hat das Crowdfunding im engeren Sinne gekostet?

Das Crowdfunding selbst mit Blogeintrag schreiben, Geld sammeln, Updates schreiben hat mich vielleicht drei Stunden gedauert.

– Wie lief das Crowdfunding? Wieviel Leute und welche Summe hast du erreicht? Gab es Probleme, Überraschungen? Hat das Geld gereicht?

Da ich ein Visitenkartenrollenspiel hatte, waren die Summen echt klein. Ich habe das Geld für den minimalen Drucklauf samt Versandkosten selbst in den Hut geworfen (45€ für 250 Kopien). Alle Beiträge wurden also direkt verwendet um die Auflage größer zu machen. Das hat wunderbar funktioniert. Von einer handvoll Spendern sind nochmal etwa 80€ dazu gekommen, womit wir dann die Maximalauflage von 2000 Kopien geknackt hatten und noch ein Goodie oben drauf legen konnten.

Alles in allem aber eine echt kleine Operation.

 – Wie ist dein Fazit? War es eine gute oder schlechte Erfahrung?

War gut, das nächste Mal würde ich gerne ein etwas umfangreicheres Produkt anbieten können, mit etwas mehr Zeit und etwas mehr Bling, um auch einen größeren Interessenskreis zu erreichen. War aber schön zu sehen, dass Leute mir ihr Geld anvertrauen. Noch schöner, dass dann nachher ein fertiges Produkt in guter Auflage in den GRT-Kartons verteilt wurde.

 – Was würdest du anderen empfehlen, die überlegen, einen Beitrag zum Gratisrollenspieltag über die Crowd zu finanzieren?

Wenn das Projekt klein genug ist, dann ist ein Blogaufruf sicherlich nicht verkehrt, weil es sehr viel Arbeit spart. Ich glaube, es hat geholfen, dass ich die Grundauflage selbst finanziert habe. Wichtig ist (aber das gilt immer), dass Dir die Leute genug vertrauen, dass Ihr Geld in guten Händen ist. Mit Crowdfunding-Plattformen habe ich als Creator keine Erfahrung, insofern mag ich da nichts zu sagen.

Danke, Achim!

Weitere Crowdfunding-Berichte:
Crowdfundings zum GRT – Ludus Leonis: NIP’AJIN
Crowdfundings zum GRT – jcgames: SpacePirates
Crowdfundings zum GRT – 1w6, Zettel-RPG

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