Crowdfundings zum GRT – Ludus Leonis: NIP’AJIN

Etliche Beiträge zu den bisherigen Gratisrollenspieltagen entstanden über Crowdfundings. Da wir annehmen, dass diese Art von Finanzierung auch in Zukunft attraktiv bleibt, haben wir „unsere“ Crowdfunder gebeten, von ihren Erfahrungen zu berichten, damit auch andere davon profitieren können. Und wer weiß, vielleicht entscheidest ja du, deinen Sci-Fi-Abenteuergenerator, ein zweiseitiges Rollenspiel unter Creative-Commons-Lizenz oder einen Schnellstarter zu deinem eigenen Regelsystem für den nächsten GRT beizusteuern, und die Druckkosten über die Crowd zu finanzieren?

Ludus Leonis (coin logo)Wir starten mit Markus Leupold-Löwenthal von Ludus Leonis. In unregelmäßiger Folge veröffentlichen wir dann Feedback von weiteren Crowdfundern.

 

– Was war dein GRT-Projekt, das du über Crowdfunding finanziert hast?

diverse NIP’AJIN Hefte

– Wie sah deine Kalkulation aus? Welche Kostenpunkte gab es? Was hast du nicht eingerechnet? (Z.B. Lohn für eigene Arbeitszeit…?)

Das Crowdfunding sollte die Druck-, Porto&Verpackung- und Illustrationskosten abdecken. Nicht eingerechnet war die Arbeitszeit (Autor, Lektor, Versand).

– Welche Art von Crowdfunding hast du genutzt? (startnext, einfacher Aufruf über Forum oder Blog…)

1x Blog, 3x Startnext

– Gab es Dinge, mit denen du anfangs nicht gerechnet hast?

Eigentlich nicht, lief alles wie erwartet ab. Anzumerken ist jedoch, dass die Auszahlung des Geldes auf Startnext ca 3-4 Wochen nach Ende des Crowdfunders dauert.

– Welche Vorbereitungen hattest du getroffen? Wieviel Vorarbeit war nötig, und wieviel Zeit hat das Crowdfunding im engeren Sinne gekostet?

Zum Aufwand hab ich bereits umfangreich gebloggt, z.b. hier:
http://ludus-leonis.com/blog/2015/05/10/fazit-zum-grt-2015-crowdfunder/ oder hier
http://ludus-leonis.com/blog/2016/02/26/fazit-zum-grt-crowdfunder-2016/

– Wie lief das Crowdfunding? Wieviel Leute und welche Summe hast du erreicht? Gab es Probleme, Überraschungen? Hat das Geld gereicht?

Es ging jedes Mal um rund 1000 Euro, die von so ca. 30 Hauptcrowdfundern gestemmt wurden.

– Wie ist dein Fazit? War es eine gute oder schlechte Erfahrung?

Um bloß die Druckkosten einzuspielen, tuts auch ein Aufruf im Blog – die Community ist aktiv genug um da mitzuhelfen. Das Crowdfunding ist eher eine Werbeaktion, da man so mehr Leute erreichen kann (und in meinem Fall damit die Auflage für den GRT erhöhen kann).

– Was würdest du anderen empfehlen, die überlegen, einen Beitrag zum Gratisrollenspieltag über die Crowd zu finanzieren?

Für ein sauberes Produktprofil + Video viel Zeit einplanen. Nicht erwarten, dass mit dem Crowdfunding-Start nix mehr zu tun sei. Und sich vorher gut überlegen, wie der Versand der Goodies ablaufen wird, denn allein das Packetieren braucht viel Platz und Checklisten, damit nichts vergessen wird. Auch wenns für den GRT ist, erwarten viele Backer da professionelles vorgehen.

Danke, Markus!

Weitere Crowdfunding-Berichte:
Crowdfundings zum GRT – jcgames: SpacePirates
Crowdfundings zum GRT – PiHalbe: Visitenkartenrollenspiele
Crowdfundings zum GRT – 1w6, Zettel-RPG

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